Dieses Buch war für mich pures Vergnügen. Ich habe es auf Englisch gelesen und sofort gemerkt: Das hier ist keine klassische Fantasy – das ist eine asiatische Fantasy-Seifenoper mit Humor, Charme und genau der richtigen Portion Drama.
Im Mittelpunkt steht Kim Hani, die Blutrote Füchsin. Ihre wahre Identität muss sie geheim halten, was schon für sich genommen viele herrlich komische Situationen erzeugt.
Parallel begleiten wir Seogka, einen gefallenen Trickster-Gott, der übernatürliche Verbrecher jagt, um Gerechtigkeit herzustellen.
Als ein Dämon entkommt und Chaos anrichtet, kreuzen sich ihre Wege – und Kim Hani wird ausgerechnet Seogkas neuer Assistent. Diese Konstellation ist einfach goldwert. Dialoge, Missverständnisse und Dynamik haben mich immer wieder laut lachen lassen.
Trotz all des Humors bleibt die Geschichte spannend. Die Jagd nach dem Dämon, göttliche Eingriffe und kleine Hintergrundgeschichten sorgen dafür, dass man immer weiterlesen will.
Der Epilog war dann der Moment, in dem ich dachte: Okay, jetzt will ich Antworten.
Ich lese weiter.
Und dann: Ende.
Kurz innegehalten – und gemerkt: Band 2 wartet ja noch.
Fazit:
Humorvolle, spannende asiatische Fantasy mit Manga-Vibes, liebenswerten Figuren und perfektem Timing. Ich habe jede Seite genossen.
Originaltitel: The God and the Gumiho
Titel: Der Gott und die Füchsin
Autor: Sophie Kim
Verlag: Heyne / Hodderscape
Erscheinungsdatum: Februar 2026 / Juni 2024
Genre: Fantasy, Romantasy
Dieser Beitrag enthält Werbe-Links und/oder werbende Inhalte. Wenn du über diese Links etwas kaufst, unterstützt du meine Arbeit – für dich ändert sich am Preis nichts.