Manchmal erwartet man ein leichtes Buch – und bekommt stattdessen etwas, das einen berührt, überrascht und zum Nachdenken bringt. Genau so ging es mir mit Mehr Meer statt Paartherapie.
Die Geschichte folgt Emilie, die mit ihrer Familie nach Frankreich zieht, um Abstand zu gewinnen. Ein Tapetenwechsel, der mehr verändern soll als nur die Aussicht.
Was sie dort findet, ist nicht nur Meer, Sonne und französisches Lebensgefühl – sondern eine Konfrontation mit allem, was in ihrer Ehe, in ihrem Alltag und vielleicht auch in ihr selbst schiefgelaufen ist.
Was ich am meisten mochte:
Dieses Buch erzählt keine klassische Liebesgeschichte, auch wenn Liebe eine große Rolle spielt. Es geht um Beziehungen, um Kommunikation, um Verletzungen, um verpasste Chancen – und darum, wie schwer und gleichzeitig wichtig es ist, sich selbst wiederzufinden.
Trotz der ernsten Themen ist der Roman unglaublich leicht geschrieben. Melanie Amélie Opalka findet die perfekte Balance zwischen Tiefgang und Leichtigkeit, zwischen Humor und Schmerz.
Ich habe oft geschmunzelt, manchmal nachdenklich pausiert und wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Das Buch liest sich fast von allein – warmherzig, flüssig und ehrlich.
Und ja, ich habe auch ein bisschen etwas für mich selbst mitgenommen.
Fazit:
Mehr Meer statt Paartherapie ist ein überraschend vielschichtiges Buch über Liebe, Familie und Selbstfindung – leicht geschrieben, aber tief empfunden.
Ein Roman, der mehr zu geben hat, als man auf den ersten Blick denkt.
Originaltitel: Mehr Meer statt Paartherapie
Autor: Melanie Amélie Opalka
Verlag: Selfpubilsher
Erscheinungsdatum: Mai 2023
Genre: Romance,
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