Manchmal sind es genau die Bücher, die man am wenigsten erwartet, die einen am meisten berühren. So erging es mir mit „Lebenswasser“ von Daniela Igelhorst. Ich war bereit für eine gute Fantasygeschichte – aber was ich bekam, war so viel mehr: eine berührende, magische Reise voller Emotionen, Geheimnisse und einer Heldin, die alles andere als gewöhnlich ist.
Mary, die Protagonistin, ist älter als viele Figuren, denen wir sonst in Fantasybüchern begegnen – und genau das macht sie so besonders. Von der ersten Seite an spürt man ihre Lebensgeschichte, ihren Schmerz und ihre Stärke. Ich war sofort in ihren Gedanken gefangen, auch wenn ich mich anfangs fragte: Wo ist die Magie? Wo bleibt das versprochene Lebenswasser?
Doch Geduld zahlt sich aus – und wie! Plötzlich entfaltet sich eine Welt voller Spannung, Rätsel und unerwarteter Wendungen. Mysteriöse Charaktere treten auf, deren Motive man kaum durchschaut. Freund oder Feind? Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Diese Mischung aus emotionaler Tiefe und aufkeimender Magie hat mich völlig in ihren Bann gezogen.
Und ja, ich gebe es zu – ich habe mich geärgert, dass das Buch so lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher lag. „Lebenswasser“ hat mich überrascht, bewegt und mich daran erinnert, dass man sich manchmal einfach auf eine Geschichte einlassen muss, um ihre wahre Magie zu entdecken.
Wenn du Bücher liebst, die ruhig beginnen und dann unerwartet groß werden, solltest du diesem Roman unbedingt eine Chance geben. Vielleicht wirst du – wie ich – mitgerissen und verzaubert.
Originaltitel: Lebenswasser
Autor: Daniela Igelhorst / Lilly Seawood
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Neuauflage – September 2025
Genre: Fantasy
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Maia Zafón:
Lebenswasser
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