„Drei Freundinnen – Drei Wünsche“ von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki hat mich wirklich überrascht. Wenn man schon den ersten Band kennt, freut man sich, die vertrauten Gesichter von Mariella, Liane und Josy wiederzusehen. Diese Fortsetzung hat mich emotional wirklich gepackt, und ich finde, sie hat sogar eine Schippe draufgelegt im Vergleich zum ersten Teil. Vielleicht liegt es daran, dass man die Charaktere schon kennt und ihre Entwicklungen mit Spannung verfolgt.
Die Autorinnen schaffen es, die Geheimnisse der drei Freundinnen so zu lüften, dass ich mich als Leser fast wie ein Teil dieser eingeschworenen Gemeinschaft gefühlt habe. Und das ist doch das Schönste an solchen Büchern, oder? Wenn man das Gefühl hat, man könnte selbst mit einer Tasse Tee am Tisch sitzen und mitdiskutieren. Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht, was man tun würde, wenn die eigenen Geheimnisse ans Licht kommen? Die Konsequenzen, mit denen die drei konfrontiert werden, sind mal leicht, mal schwer, und das macht die Geschichte so authentisch.
Was mir besonders gefallen hat, war der Szenenwechsel von der Nordsee ins Landesinnere. Es bringt frischen Wind und neue Charaktere, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen. Doch trotz all der Veränderungen bleibt die zentrale Botschaft: die Kraft der Freundschaft. Eine Freundschaft, die Höhen und Tiefen meistert und zeigt, dass man nie allein ist.
Hast du auch schon mal eine Freundschaft erlebt, die alles übersteht? In „Drei Freundinnen – Drei Wünsche“ wird genau dieses Gefühl wunderbar eingefangen. Vielleicht hat mich das Buch deshalb so berührt – weil es an die wichtigen Dinge im Leben erinnert, die wir manchmal im Alltag vergessen. Wenn du Band eins mochtest, dann wirst du diese Fortsetzung lieben. Es ist, als würde man nach Hause kommen.
Originaltitel: Drei Freundinnen Drei Wünsche
Autor: Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: September 2020
Genre: Literarische Belletristik
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