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Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents von Ima Ahorn

Manchmal stößt man auf ein Buch, das einfach nicht zündet, und genau das war mein Erlebnis mit „Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents“ von Ima Ahorn. Ich habe es versucht, wirklich – ich habe den Anfang durchgearbeitet, der sich wie eine trockene Beschreibung Londons im Nebel anfühlte. Passt ja zum britischen Setting, dachte ich. Aber irgendwie blieb dieser Stil so… na ja, trocken. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch liest und dich einfach nicht in die Geschichte hineinversetzen kannst?

Die Hauptfigur, Siegbald Sockenloch, klingt schon vom Namen her, als könnte er ein interessanter Typ sein. Doch egal, wie sehr ich es wollte, sein Abenteuer hat mich nicht gepackt. Ich habe mich bis zu dem Punkt durchgekämpft, an dem er endlich auf der Insel landet. Klar, da waren ein paar witzige Szenen – ich musste ein-, zweimal schmunzeln. Aber der Humor hat für mich einfach nicht gezündet. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, was Komik angeht, oder vielleicht lag es einfach daran, dass der Rest der Geschichte mich nicht bei der Stange halten konnte.

Ich frage mich, ob andere Leser das anders sehen? Vielleicht gibt es ja jemanden, dem gerade dieser trockene britische Humor zusagt. Aber für mich war es eine Qual, weiterzulesen. Es fühlte sich an wie eine Pflichtlektüre in der Schule – und das ist nie ein gutes Zeichen für ein Buch, das man in seiner Freizeit liest. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass ein Buch nicht zu einem passt, und das ist okay. Hat jemand von euch schon mal ein Buch abgebrochen und sich danach besser gefühlt? Manchmal ist es befreiend, loszulassen, was einem nicht gut tut, auch wenn es nur ein Buch ist.

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Originaltitel: Aequipondium: Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents

Autor: Ima Ahorn

Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Juni 2020

Genre: Fantasy

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