Kennst du das Gefühl, wenn du dich auf ein Buch so richtig freust, fast so, als würdest du einen alten Freund wiedersehen? Genau so ging es mir mit „Long Live Evil“ von Sarah Rees Brennan. Die Vorfreude stieg noch weiter, als ich diese wunderschöne Fairyloot-Ausgabe in den Händen hielt. Doch nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe, saß ich da und fragte mich: Was habe ich da eigentlich gelesen?
Das Ende, muss ich zugeben, hat mich umgehauen. Diese Offenbarung war wirklich der Knaller! Gleichzeitig konnte ich nicht anders, als zu lachen. Es war fast, als hätte Rae uns etwas Entscheidendes verheimlicht, und plötzlich machte alles Sinn – fast zu offensichtlich, wenn ich ehrlich bin. Es war, als würde man einen Krimi schauen und der Mörder steht die ganze Zeit im Bild.
Aber hier liegt auch das Problem: Ich habe eine düstere Villain-Geschichte erwartet, die mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt. Stattdessen fühlte sich das Ganze eher wie eine Satire an. Der Humor war da, ja, und ich habe oft schmunzeln müssen. Aber die Nackenschmerzen vom vielen Kopfschütteln waren real. Einige Charaktere haben mir wirklich gefallen, sie waren der Lichtblick in einer ansonsten enttäuschenden Erzählung.
Es ist nicht so, dass das Buch schlecht war. Es war… okay. Die Grundstory hat ihren Reiz, aber Rae, die Protagonistin, hat mir das Lesevergnügen etwas vermiest. Trotzdem hat mich der Cliffhanger am Ende neugierig gemacht. Also, werde ich Band zwei lesen? Wahrscheinlich ja, wenn auch nur, um herauszufinden, wie es weitergeht.
Hast du es auch gelesen? Wie ging es dir damit? Manchmal ist es doch wirklich verrückt, wie unterschiedlich Bücher auf uns wirken können, oder?
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Originaltitel: Long Live Evil
Autor: Sarah Rees Brennan
Verlag: Orbit /dtv
Erscheinungsdatum: Juli 2024 / August 2024
Genre: Romantasy, Fantasy, Romance
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Long Live Evil