Frankfurter Buchmesse 2019
Wow, ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich alle 5 Tage hier war. 🙂
Am Anfang wollte ich ein Tagebuch über die ganzen Tage führen. Doch ich habe mich dazu entschieden, lieber einen großen Beitrag zu schreiben. Eine Art Fazit meiner Tage auf der Buchmesse.
Endlich Urlaub, schnell noch alles zusammengesucht und dann am Dienstag ab nach Frankfurt. Mittwoch um 9:00 Uhr ging es dann los. Ich stand am Eingang und konnte es nicht glauben, dass ich hier stehe und als Pressevertreter (Blogger) auf der Frankfurter Buchmesse bin.
Am ersten Tag war es noch recht leer. Ich fühlte mich auch noch ein wenig unwohl dabei, denn man fühlte sich regelrecht beobachtet. Ok, überall außer in Halle 3. Belleristik halt 😉. Ich habe mich in allen Hallen umgeschaut und fand so einiges, das ich nicht erwartet hatte. Klangschalen, Energie-Food sind so Beispiele, die mir immer noch im Kopf sind. Da war aber noch mehr. Natürlich auch alles, was mit Papier zu tun hat. Vieles war dabei, das man aus der Buchhandlung kennt. Aber auch ein paar Sachen, die recht originell waren. Schneller als ich dachte, hatte ich mir alle Hallen angeschaut.
Also hatte ich dann Zeit, mir ein paar Diskussionsrunden und Vorträge zur Thematik Buchhandlung anzuhören. Ideensammlung für meine eigene Buchhandlung, denn diese Idee habe ich immer noch.
Die restlichen Fachbesucher-Tage verbrachte ich damit, Autoren und andere Blogger kennen zu lernen. Außerdem ging ich natürlich zu Diskussionsrunden und Vorträgen.
Viele Neues habe ich kennengelernt, viele neue Leute getroffen und auch viel über mich selbst gelernt.
Dann wurden die Tore für alle geöffnet. Normalerweise wäre ich jetzt erst gekommen. So war ich wirklich froh, schon die Tage zuvor mit dabei gewesen zu sein.
Solche Menschenmassen habe ich noch nie erlebt. Man konnte zu manchen Bereichen nicht mal mehr hinkommen, weil die Wege so voll waren. Die Menschen dort konnten sich kaum mehr vor- oder zurückbewegen. Man wurde nur noch geschoben und konnte Platzangst bekommen. Irgendwann habe ich mir dann gesagt, dass ich mir die Bücher auch zuhause kaufen kann. Hole ich mir die Autogramme einfach nur auf einem Lesezeichen oder einem Foto von den Autoren. Denn teilweise waren die Warteschlangen einfach viel zu lange. Aber nicht nur das Kaufen der Bücher, auch das Signieren lassen war eine Herausforderung. Es ging teilweise sehr chaotisch zu. Da kam mein Kontrollfreak raus. Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr, mich durch diese Massen zu drängen und ich ließ mich auf einem Hocker bei Amazon nieder. Das war mein Glück, denn sonst hätte ich das Gespräch / Interview mit John Streckly verpasst. Einfach ein Genuss.
Am letzten Tag ging ich mit gemischten Gefühlen zur Buchmesse, denn es war zu erwarten, dass wieder Menschenmassen anzutreffen sein würden. Aber zum Glück war es recht normal. Für einen Sonntag. 😉 Noch schnell die letzten Veranstaltungen und Treffen besucht und schon waren die 5 Tage vorbei.
Mein Fazit: Viele neue Bücher mitgenommen, viele neue Erfahrungen gemacht und viele Ideen erhalten …. Und ich brauche auf jeden Fall beim nächsten Mal jemanden, der die Fotos von mir und den Autoren macht. Selfies klappt nicht so gut.
Und nun noch ein paar Bilder dazu:





































