The Raven Scholar von Antonia Hodgson: Wenn ein geniales Worldbuilding gegen das Pacing verliert (Rezension/Pausiert)
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Quick-Facts
- Titel: The Raven Scholar
- Autorin: Antonia Hodgson
- Format: Hardcover / E-Book (Englisch gelesen)
- Status: On Hold / Pausiert bei ca. 50 %
- Genre / Tropes: Dark Fantasy / Tournament / Murder Mystery / Guild System
- Vibe: Brutaler Start, interessantes Magiesystem, zieht sich aber in der Mitte
Für wen ist dieses Buch?
Dieses Buch könnte dir gefallen, wenn du:
- Komplexe Gilden-Systeme (Fox, Raven, Tiger etc.) und Turnierspiele liebst.
- Geduld für ein sehr ausführliches Worldbuilding mitbringst.
- Dark Fantasy mit einem starken Fokus auf Ermittlungen magst.
Weniger geeignet ist es für Leser*innen, die:
- Ein konstantes, hohes Tempo ohne Längen brauchen.
- Nur Bücher lesen möchten, die ihre Spannung bis zum Ende halten.
Meine ehrliche Meinung: Warum ich pausiert habe
Der Einstieg in The Raven Scholar war absolut vielversprechend. Es beginnt sehr interessant und ziemlich brutal, was mich sofort gehypt hat. Die Welt ist faszinierend: Alle paar Jahre wird durch ein Turnier ein neuer König bestimmt. Es gibt acht Gilden (Fox, Raven, Tiger, Ox, Bear, Monkey, Hound und Dragon), die jeweils über ganz eigene Talente verfügen. Unsere Hauptfigur gehört zur Gilde der Raven und arbeitet für den aktuellen König.
Ein Turnier mit Hindernissen
Als der Teilnehmer der Raven-Gilde für das neue Turnier ermordet wird, ändert sich alles. Sie muss nicht nur ermitteln, was passiert ist, sondern auch selbst den Platz im Turnier einnehmen. Das Worldbuilding hat mir wirklich super gefallen – die Ideen hinter den Gilden sind stark. Aber: Mit jeder Seite nahm der Hype ab.
Zu viele Durststrecken
Obwohl es immer mal wieder spannende Momente gab, wurden die Stellen, an denen sich die Geschichte zog, einfach zu viel. Irgendwann wollte ich das Buch gar nicht mehr zur Hand nehmen. Da ich es auf Englisch gelesen habe, wiegt das zähe Pacing doppelt schwer. Ich habe mich daher bei der Hälfte entschieden, das Buch erst einmal zur Seite zu legen. Vielleicht ist später der richtige Zeitpunkt, um zu erfahren, wie das Turnier ausgeht.
Du suchst nach Fantasy, die dich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt? Dann schau dir unbedingt auch Neverland Prince von Liz Rosen an – ein Retelling, das dich garantiert nicht loslässt!
Fazit
Ein Buch mit einer großartigen Grundidee und einer düsteren Atmosphäre, das mich aber leider im Mittelteil verloren hat. Das Worldbuilding bekommt von mir volle Punktzahl, aber beim Pacing ist noch Luft nach oben. Aktuell bleibt es ein „On Hold“-Kandidat.