Ein Fall für Feline – Vergessen von Kerstin Rachfahl: Wenn alte Dorfgeheimnisse auf eine trauernde Familie treffen (Rezension)

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Quick-Facts

  • Titel: Ein Fall für Feline – Vergessen
  • Autorin: Kerstin Rachfahl
  • Reihe: Ein Fall für Feline (Band 1)
  • Genre: Krimi / Familiendrama / Kleinstadt-Mystery
  • Vibe: Melancholisch, bodenständig, geheimnisvoll
  • Lese-Dauer: Ein solider Krimi-Auftakt für gemütliche Lesestunden

Für wen ist dieses Buch?

Dieses Buch könnte dir gefallen, wenn du:

  • Krimis magst, die in kleinen Dörfern spielen, in denen alte Geheimnisse unter der Oberfläche brodeln.
  • Geschichten über Familie und den Umgang mit Trauer schätzt.
  • Miträtseln willst, wenn ein jahrzehntealter Fall neu aufgerollt wird.

Weniger geeignet ist es für Leser*innen, die:

  • Einen rasanten Action-Thriller suchen (das Erzähltempo ist eher ruhig).
  • Sich ausschließlich auf den Kriminalfall konzentrieren wollen (das Privatleben der Protagonisten nimmt viel Raum ein).

Meine ehrliche Meinung

Fee (Feline) hat ein schweres Erbe angetreten: Sie hat ihrer verstorbenen Schwester versprochen, sich um deren Tochter Viola zu kümmern. Da der Vater vor Trauer kaum ansprechbar ist, zieht Fee mit ins neue Haus. Während die Familie versucht, irgendwie mit dem Verlust klarzukommen, stolpert Fee über einen Mordfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. In einem Dorf, in dem jeder jeden kennt, ist es natürlich unmöglich, unbemerkt herumzuschnüffeln.

Zwischen Ermittlung und Alltag

Der Fall an sich war wirklich gut aufgebaut. Besonders die Rückblicke haben mir gefallen, weil man dadurch ein echtes Bild vom Opfer bekommen hat und die Beweisführung logisch nachvollziehen konnte. An manchen Stellen hat sich die Geschichte für mich allerdings etwas gezogen – meistens dann, wenn der Krimi-Teil ruhte und das Alltagsleben im Vordergrund stand. Bei Fee hatte ich zudem das Gefühl, dass wir als Leser erst an der Oberfläche ihres Charakters gekratzt haben. Da ist sicher noch Potenzial für die nächsten Bände!

Überraschendes Finale

Das Ende hat mich dann doch überrascht! Den Mörder hatte ich so nicht auf dem Schirm, und auch das Motiv dahinter war packend aufgelöst. Kerstin Rachfahl hat die beklemmende Atmosphäre eines Dorfes, das seine Geheimnisse hütet, sehr gut eingefangen.

Du magst es, wenn alte Geheimnisse in kleinen Städten gelüftet werden? Dann schau dir auch Eldradjans Angst von Bettina Bellmont an – dort sind die Geheimnisse zwar magischer Natur, aber die düstere Atmosphäre wird dich genauso fesseln!

Fazit Ein interessanter Mix aus Krimi und Familiengeschichte. Auch wenn das Tempo zwischendurch etwas abfällt, wurde ich gut unterhalten und will wissen, wie sich Fee in den nächsten Bänden weiterentwickelt. Ein gelungener Start für eine Reihe, die definitiv mal etwas anderes ist.

Ein Fall für Feline:

Vergessen (diese Rezension)

Verfahren

Verspielt

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