To Cage a Wild Bird von Brooke Fast: Warum mich dieses mörderische Gefängnis-Spiel komplett atemlos zurückgelassen hat (Rezension)

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Quick-Facts

  • Titel: To Cage a Wild Bird
  • Autorin: Brooke Fast
  • Reihe: Band 1 / Reihenauftakt
  • Genre: Dystopie / Sci-Fi Thriller / Romantic Suspense
  • Vibe: Düsteres Gefängnis-Setting, tödliche Menschenjagd als Unterhaltung, Rebellen, eine knallharte Kopfgeldjägerin und ein mysteriöser Wärter
  • Lese-Gefühl: Atemlose Spannung, brutale Grausamkeit und ein unfassbar fieses Ende, das nach Band 2 schreit

Für wen ist dieses Buch?

Dieses Buch könnte dir gefallen, wenn du:

  • Düstere, actiongeladene Dystopien im Stil von Die Tribute von Panem oder Die Bestimmung liebst, bei denen es um das nackte Überleben geht.
  • Starke, misstrauische Protagonistinnen magst, die sich als absolute Überlebenskünstlerin nur auf sich selbst verlassen.
  • Einen nervenaufreibenden Plot suchst, der mit brutalen Wendungen, emotionalem Schmerz und tiefgründigen Charakteren punktet.

Weniger geeignet ist es für Leser*innen, die:

  • Eine seichte Liebesgeschichte suchen oder sensibel auf extreme Brutalität, Gewalt und psychischen Druck in Geschichten reagieren.

Meine ehrliche Meinung

Warum verdammt noch mal habe ich dieses Buch eigentlich so unendlich lange auf meinem SuB liegen lassen? Ich habe es im englischen Original als wunderschöne Fairyloot-Special-Ausgabe gelesen und bin einfach nur fassungslos, wie genial diese Story ist. Eigentlich wollte ich extra warten, damit die Wartezeit auf Band zwei nicht so extrem lang wird – denn das Ende war so fies und gemein, dass ich die Fortsetzung am liebsten sofort aufschlagen würde!

Ein Gefängnis als menschliches Jagdrevier

Die Story ist absolut packend: Raven schlägt sich als Kopfgeldjägerin durchs Leben, um sich und ihren Bruder irgendwie über Wasser zu halten. Ihr Job ist es, Flüchtlinge aufzuspüren und der Polizei zu übergeben. Das System in dieser Welt ist jedoch absolut perfide: Wer im Gefängnis landet, verbringt seine Zeit nicht hinter Gittern, sondern wird gejagt. Reiche Menschen zahlen unnormal viel Geld, um Gefangene wie Freiwild zu jagen – und die einzige Aufgabe der Insassen ist es, irgendwie am Leben zu bleiben. Als Ravens Bruder verhaftet wird und in diese Hölle gerät, fackelt sie nicht lange: Sie lässt sich absichtlich selbst verhaften, um ihn zu schützen und einen Fluchtplan in die Tat umzusetzen. Hilfe bekommt sie dabei von den Rebellen, für die sie im Gegenzug jemanden aus dem Knast herausschmuggeln soll. Doch im Gefängnis angekommen, trifft sie der Schlag: Einer der Wärter ist kein Geringerer als Vale – ein Mann aus ihrer eigenen Vergangenheit!

Brutalität, Vibes der alten Schule und ein gigantischer Schock

Raven ist eine absolute Überlebenskünstlerin, die gelernt hat, niemandem zu vertrauen. Doch im Laufe der grausamen Ereignisse im Gefängnis macht sie eine tiefgreifende, wunderschöne Entwicklung durch und erfährt Dinge, die ihre gesamte Weltanschauung auf den Kopf stellen. Das Buch ist brutal, unbarmherzig und versprüht Dystopie-Vibes, die ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr in einem Buch gespürt habe! Vale bleibt lange Zeit extrem mysteriös und lässt sich kaum in die Karten schauen, aber Melissa Fast schafft es, seine Schichten Stück für Stück freizulegen. Gegen Ende zieht das ohnehin schon packende Tempo noch einmal massiv an. Ein riesiger Schock jagt den nächsten, und als Leser wird man von einer Lawine aus Schmerz, Angst, Wut und echten Tränen überrollt.

Fazit

Was für ein phänomenales, düsteres Meisterwerk! „To Cage a Wild Bird“ bietet einen genialen Weltenentwurf, eine kompromisslose Brutalität und Charaktere, die sich tief in die Seele brennen. Wer dystopische Thriller mit Herzklopfen-Garantie sucht, muss dieses Buch einfach lesen!

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