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Das Lied der Maori von Sarah Lark: Warum mich diese dramatische Neuseeland-Saga völlig ohne Längen gefesselt hat (Rezension)

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Quick-Facts

  • Titel: Das Lied der Maori
  • Autorin: Sarah Lark
  • Reihe: Die Weiße Wolke Saga (Band 2)
  • Genre: Historischer Roman / Familiensaga / Epos
  • Vibe: Generationen-Geschichte über Jahre hinweg, Neuseeland, bittere Rivalität, tragische Schicksale, eisige Distanz und pure Überlebenskraft
  • Trigger-Hinweis: Es sind einige heftige Themen und potenzielle Trigger vorhanden – die Geschichte spart nicht an Grausamkeit und Schmerz.

Für wen ist dieses Buch?

Dieses Buch könnte dir gefallen, wenn du:

  • Dicke, historische Familiensagas liebst, die sich über mehrere Jahre erstrecken und ein absolut fesselndes Erzähltempo ohne Längen bieten.
  • Extrem starke, widerstandsfähige weibliche Charaktere magst, die sich durch die schwersten Schicksalsschläge des Lebens kämpfen.
  • Das historische Setting von Neuseeland und die Kultur der Maori faszinierend findest.

Weniger geeignet ist es für Leser*innen, die:

  • Eine leichte, unbeschwerte Liebesgeschichte suchen (die Schicksale sind teilweise sehr düster und grausam).
  • Sensibel auf explizite Trigger reagieren.

Meine ehrliche Meinung

Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich hatte historische Romane dieser Art vorher gar nicht so unnormal spannend im Kopf! Bei „Das Lied der Maori“, dem zweiten Band der „Weiße Wolke“-Saga von Sarah Lark, hatte ich aber einfach überhaupt keine Längen. Ich war so gefesselt von der Handlung, dass ich einfach nur noch weiterlesen, lesen und lesen wollte. Zu Beginn lernen wir die junge Eliane näher kennen und dürfen Zeuge ihrer allerersten, folgenschweren Begegnung mit William Martyn werden. Kurz darauf wechselt der Fokus zu Kura-Maro-tini, und wir erfahren, wie es ihr in ihrer Welt ergeht. Auch einige alte Bekannte aus dem ersten Band sind hier natürlich wieder mit von der Partie.

Ein Liebesdreieck über Jahre hinweg

Die Geschichte erstreckt sich, wie für diese Saga typisch, wieder über viele Jahre hinweg, in denen wir das Leben von Eliane, William und Kura intensiv begleiten. Zu Beginn macht William noch Eliane den Hof, doch in dem Moment, in dem die wunderschöne Kura auf der Bildfläche erscheint, ist es um ihn geschehen und alles ist vorbei. Ab diesem Punkt driften die Handlungsstränge der drei Charaktere komplett auseinander und wir werden mit zutiefst tragischen Erlebnissen konfrontiert. Die meisten und schlimmsten Schicksalsschläge bekommt dabei leider Eliane ab – es war teilweise einfach nur grausam, was die junge Frau hier durchleben musste! Kura hingegen war für mich eher die unnahbare Eisprinzessin, die emotional gefühlt völlig fernab vom normalen Leben wandelte. Spice ist in der Geschichte zwar durchaus vorhanden, aber es gibt hier eben auch einige heftige Trigger-Momente, auf die man vorbereitet sein sollte.

Dramatik, Tränen und eine ungeheure Kraft

Das Buch hat mich so dermaßen in seinen Bann gezogen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Eliane weitergeht. Was passiert mit Kura und William? Werden die drei jemals wieder aufeinander treffen und wie verläuft ihr weiteres Leben? Es war eine unglaublich dramatische Reise, Herzen wurden am laufenden Band gebrochen und ich hatte beim Lesen mehr als einmal feuchte Augen. Aber man hat beim Lesen auch eine ganz enorme Kraft gespürt – allen voran die unbändige Willenskraft von Eliane, die niemals aufgibt. Aber auch Kura musste für ihren großen Traum im Leben einiges durchmachen. William war als Charakter zwar ebenfalls interessant, aber im direkten Vergleich für mich nicht ganz so spannend wie die beiden Frauen. Dass mich ein so dickes Buch komplett ohne Längen überzeugen konnte, hat mich absolut positiv überrascht!

Fazit

Eine absolut fesselnde, hochemotionale und dramatische Fortsetzung der Neuseeland-Saga! Sarah Lark beweist ein unglaubliches Talent dafür, historische Ereignisse mit tiefgreifenden, tragischen Einzelschicksalen zu verknüpfen, ohne dass beim Lesen auch nur eine Sekunde Langeweile aufkommt. Ein episches Leseerlebnis!

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