Eisiges Gold (Die Erben des Winters 1) von Maya Shepherd – Wenn ein Königreich ins Wanken gerät
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Mit Eisiges Gold startet die Reihe „Die Erben des Winters“ und ich bin mit gemischten Gefühlen hineingegangen, da ich zuvor eine andere Reihe der Autorin abgebrochen hatte.
Doch dieses Mal hat mich die Geschichte überzeugt.
Im Mittelpunkt steht Mariya, die Eisprinzessin. Ihr Wiedersehen mit ihrem Kindheitsfreund Koray beginnt hoffnungsvoll – doch ein Anschlag auf einem Ball verändert alles.
Plötzlich wird deutlich, dass im Königreich vieles im Argen liegt. Mariya beginnt zu hinterfragen, was sie über ihr eigenes Land zu wissen glaubte.
Die Darstellung der Herrscher hat bei mir starke Emotionen ausgelöst. Der König und seine Frau konnten mich nicht überzeugen – ihre Entscheidungen wirkten verantwortungslos und teilweise erschreckend. Die Mutter des Königs hingegen brachte eine nachvollziehbare Perspektive ein.
Mariya und ihre Schwestern stellen einen deutlichen Gegenpol dar. Ihre Haltung, ihre Entwicklung und ihre Empathie heben sie klar hervor.
Besonders spannend fand ich die Entwicklung einzelner Nebenfiguren – allen voran der jüngste Bruder, dessen Rolle sich im Verlauf deutlich verändert. Auch ein weiterer Charakter erzeugte bei jedem Auftreten eine spürbare Gänsehaut.
Die Geschichte bietet weit mehr als nur die Haupthandlung. Politische Intrigen, gesellschaftliche Missstände und persönliche Entwicklungen greifen ineinander.
Ein gelungener Auftakt, der mich positiv überrascht hat und neugierig auf die Fortsetzung macht.
Originaltitel: Eisiges Gold
Autor: Maya Shepherd
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Juni 2022
Genre: Romantasy,
Die Erben des Winter:
Eisiges Gold
Loderndes Silber
Berstendes Kupfer