Der Duft von Orangenblüten (Orangenblüten-Saga 1) von Alexandra Mazar – Wenn Heilung kein schneller Weg ist
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Der Duft von Orangenblüten ist keine leichte Geschichte. Es ist düster, intensiv und stellenweise harte Kost. Wer zu diesem Buch greift, sollte unbedingt die Triggerwarnung beachten.
Im Mittelpunkt steht Katharina – und wir begleiten sie nicht nur durch ein einschneidendes Erlebnis, sondern vor allem durch das Danach.
Hier wird nichts beschönigt. Keine schnelle Heilung, kein „alles wird gut“ nach wenigen Seiten. Stattdessen erleben wir ihren Schmerz, ihre Hilflosigkeit, ihre Ängste und die vielen kleinen und großen Emotionen, die mit einem solchen Trauma einhergehen.
Die Autorin beschreibt diese Gefühlswelt so eindringlich, dass sie unter die Haut geht. Beim Lesen spürt man die Schwere – und genau darin liegt die Stärke dieses Buches.
Katharina reist, um ihr Erbe anzutreten. Doch eigentlich ist es eine Reise zurück zu sich selbst. Eine langsame, schmerzhafte und gleichzeitig hoffnungsvolle Entwicklung.
Auch Paul, ihr Mann, ist vielschichtig gezeichnet. Seine Reaktionen sind nachvollziehbar – und dennoch gab es Momente, in denen ich ihn am liebsten angeschrien hätte. Diese Ambivalenz macht die Figuren greifbar und real.
Dieses Buch hat mich tief bewegt.
Es ist schön und traurig zugleich – und definitiv nichts, das man einfach so wegliest.
Ein emotional intensiver Auftakt, der nachhallt.
Originaltitel: Der Duft von Orangenblüten
Autor: Alexandra Mazar
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Mai 2020
Genre: Romance
Orangenblüten Saga:
Der Duft von Orangenblüten
Der Geschmack von dunklen Orangen
Das Licht und all die Tage dazwischen
Von Sonnentagen und Stillen Momente: Sevilla