„Das Perumädchen“ war für mich eine kleine Überraschung – eine Geschichte, die mit einer Reise beginnt und sich schnell zu etwas viel Größerem entwickelt.
Im Mittelpunkt steht Louisa, die adoptiert wurde und wenig Bezug zu ihrer Herkunft hat. Umso unerwarteter ist es, als ihre Eltern ihr eine Reise nach Peru schenken. Eigentlich hatte sie nie den Wunsch, ihre Wurzeln zu suchen, doch nach dem Studium öffnet sich plötzlich eine Tür, und sie geht hindurch.
Vor Ort lernt sie den charmanten Anwalt Ramon kennen, der sie ein Stück auf dieser Reise begleitet. Gemeinsam starten sie eine Tour auf dem Amazonas – und hier entfaltet das Buch seine besondere Atmosphäre: Regenwald, Fluss, Natur, Unbekanntes.
Auf dieser Reise begegnen sie einem älteren Paar, das Louisa eine Geschichte erzählt, die das Buch in eine überraschend mysteriöse Richtung lenkt. Ich verrate bewusst nichts, denn dieser Moment macht einen großen Teil des Reizes aus.
Obwohl eine Liebesgeschichte vorhanden ist, ist sie eher leise, warm und ergänzend.
Im Kern geht es um:
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Herkunft
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Identität
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Heimat
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Entscheidungen
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das Gefühl, irgendwo dazuzugehören
Und all das baut Susan de Winter sehr behutsam und liebevoll um Louisa herum auf.
Fazit:
Ein Buch voller Herz, Atmosphäre und leiser Magie, das Abenteuer-Feeling mit persönlichen Themen verbindet. Perfekt für alle, die gerne mit einer Protagonistin auf Entdeckungsreise gehen – geografisch und emotional.
Originaltitel: Das Perumächen
Autor: Susan de Winter
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: März 2020
Genre: Romance
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