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Rezension: Vendetta 1 – Taken von M. C. Steinweg

Ich mag Mafia-Romance, wenn sie nicht nur auf Spice setzt, sondern auch auf Intrigen und dunkle Familiengeheimnisse und genau das liefert M. C. Steinweg hier.

Giulia lebt in einer mächtigen Mafiafamilie, ist die Jüngste – die „Prinzessin“ – und gleichzeitig die Geheimste. Niemand außerhalb weiß, wer sie ist. Doch als ein Vorfall alles verändert, will sie eingreifen und gerät ausgerechnet in die Hände des Feindes – Marco.

Ab da geht alles schnell. Intrigen, Gefahr, Lügen und eine Anziehung, die langsam wächst und unter der Oberfläche brodelt. Was mir so gut gefallen hat, war, dass es hier nicht um romantische Verklärung geht. Diese Welt ist hart, unbarmherzig und doch gibt es Momente voll Menschlichkeit.

Giulia ist keine naive Heldin, sie ist stark und trotzdem verletzlich. Marco wirkt zunächst wie der typische Antiheld, doch nach und nach zeigt er Facetten, die ihn interessant machen.
Die größte Wut hat mir Marcos Vater bereitet, so ein bösartiger Charakter mit perfekter Schwarzseele.

Der Roman ist düster, emotional und trotzdem leicht zu lesen. Die Autorin balanciert die Gewalt und den emotionalen Druck gut aus, sodass man nicht überfordert, aber ständig gebannt ist.

Fazit:
Vendetta – Taken ist kein typischer Spice-Fokus-Titel, sondern eine kluge, fesselnde Mafia-Romance voller Gefahr, Emotion und Intrigen.
Ein Reihenstart, der unter die Haut geht und mich sofort zu Band 2 getrieben hat.

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Originaltitel: Vendetta: Taken

Autor: M. C. Steinweg

Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Februar 2022

Genre: Mafia Romance

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Vendetta:

Taken

Believe

United

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