Ich breche selten Bücher ab – und wenn ich es tue, dann überlege ich lange, wie ich meine Gedanken dazu formuliere. Until We Shatter war für mich so ein Fall.
Zuerst das Positive:
Kate Dylan hat eine wirklich interessante Welt erschaffen. Das Magiesystem ist durchdacht, originell und bietet viel Potenzial. Auch sprachlich war das Buch angenehm zu lesen – flüssig, klar, mit einem guten Tempo.
Doch leider hat es mich emotional nie richtig gepackt. Cemmy, unsere Protagonistin, wollte ich mögen – wirklich. Aber sie war für mich schwierig greifbar.
Stur, impulsiv und oft so überzeugt von ihrem Handeln, dass sie mehr Schaden anrichtet, als sie helfen kann. Ich habe versucht, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen, aber es gelang mir nicht.
Chase dagegen hat mich mit jeder Seite mehr genervt. Eigentlich hätte er Tiefe haben können, aber stattdessen wurde er für mich immer unsympathischer. Und das Schlimmste: Je weiter ich gelesen habe, desto mehr Fragen tauchten auf – und kaum eine wurde beantwortet.
Nach etwa der Hälfte habe ich aufgegeben. Nicht, weil es schlecht geschrieben war – sondern, weil ich mich einfach nicht mehr interessiert habe, wie es ausgeht.
Das ist schade, denn die Ansätze sind stark, aber für mich fehlte die emotionale Verbindung.
Fazit:
Ein Buch mit tollem Worldbuilding und einer kreativen Idee, das mich leider auf der Figurenebene verloren hat.
Ich hoffe, dass andere Leser*innen in Cemmy und Chase finden, was mir gefehlt hat – für mich war es leider kein Match.
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Originaltitel: Until we Shatter
Autor: Kate Dylan
Verlag: Dragonfly / Hodderscape
Erscheinungsdatum: November 2025 / Oktober 2024
Genre: Romantasy
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