Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut – Spellshop war für mich ein absolutes Highlight, also war klar, dass The Enchanted Greenhouse sofort auf meiner Leseliste landet. Und auch wenn es nicht das geworden ist, was ich erwartet hatte, hat es mich auf eine ganz eigene, stille Art berührt.
Zuerst das Wichtigste: Es ist keine Fortsetzung von Spellshop.
Wir begegnen hier Bibliothekarin Terlu, die in Spellshop nur kurz erwähnt wurde. Dieses Mal steht sie im Mittelpunkt – und was für eine Geschichte das ist!
Das Buch beginnt mit einem schweren Fehler und einer ungerechten Bestrafung. Terlu verliert fast alles, bis eine Revolution ihr Schicksal wendet und sie auf einer Insel landet, die von Gewächshäusern überzogen ist. Dort trifft sie auf einen wortkargen Gärtner – und entdeckt eine neue Art von Magie.
Und genau hier liegt die Stärke des Buches:
Die Magie ist nicht laut, nicht spektakulär – sie ist sanft, natürlich und wächst mit jeder Seite. Es ist, als würde man einer Blume beim Aufblühen zusehen. Man merkt schnell, dass es weniger um große Abenteuer geht, sondern um Heilung, Vergebung, Vertrauen und Gemeinschaft.
Ich habe mich in die Atmosphäre dieser Insel verliebt. Sie ist still, lebendig und voller kleiner Details. Das Buch ist zurückhaltender als Spellshop, weniger märchenhaft, aber genauso magisch – nur anders. Es berührt auf einer tieferen, ruhigeren Ebene.
Fazit:
The Enchanted Greenhouse ist kein zweites Spellshop – und genau das macht es so besonders.
Es ist leiser, nachdenklicher, emotionaler. Ein Buch über Neuanfänge, Vergebung und den Zauber, der in Wachstum steckt – egal ob bei Pflanzen oder Menschen.
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Originaltitel: The Enchanted Greenhouse
Autor: Sarah Beth Durst
Verlag: Fischer Tor
Erscheinungsdatum: September 2025
Genre: Fantasy,
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