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„Sonnenzorn: Ein Tanz mit den Göttern Ägyptens“ – Magie, Chaos und ein gebrochenes Herz

Schon nach den ersten Seiten von „Sonnenzorn“ von Lisa Nevermore war ich völlig gefesselt. Dieses Buch entführt in eine Welt, die zugleich mystisch, vertraut und überraschend modern wirkt – ein Spielplatz der ägyptischen Götter, auf dem Emotionen, Schicksal und göttliche Intrigen aufeinandertreffen.

Evie, unsere Protagonistin, scheint zunächst wie eine ganz normale junge Frau. Doch nach dem unerwarteten Tod ihrer Mutter gerät sie mitten in einen Strudel aus Macht, Mythen und uralten Kräften. Besonders faszinierend fand ich, wie Sachmet, die Löwengöttin, in ihr Leben tritt – majestätisch, gefährlich und doch mit einer unerwartet menschlichen Tiefe.

Und dann ist da Seth. Der Chaosgott, der in einem perfekt aufgeräumten Zuhause lebt – ein Widerspruch, der mich zum Schmunzeln gebracht hat. Dieser subtile Humor, den Lisa Nevermore zwischen all der göttlichen Dramatik platziert, macht „Sonnenzorn“ so besonders.

Die Autorin versteht es meisterhaft, Spannung, Emotion und Humor zu verweben. Zwischen himmlischen Machtspielen, prickelnder Romantik und herzzerreißenden Momenten entfaltet sich eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat. Besonders das Ende hat mich mit feuchten Augen und einem offenen Mund zurückgelassen – dieser Cliffhanger ist einfach gnadenlos.

„Sonnenzorn“ ist ein emotionaler, magischer Auftakt, der mich gleichermaßen lachen, staunen und weinen ließ. Eine Geschichte über Götter, Chaos – und die Stärke einer jungen Frau, die ihren Platz zwischen beiden finden muss.

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Originaltitel: Sonnenzorn

Autor: Lisa Nevermore

Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Februar 2021

Genre: Romantasy, Fantasy, Romance 

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