Mir fehlen die Worte, um meine Gedanken zu strukturieren, aber ich versuche es trotzdem. Kennt ihr das Gefühl, wenn man ein Buch zur Hand nimmt und es einen nicht gleich packt? So ging es mir mit „Unser Liebe gegen die Vergangenheit“ von Mika D. Mon. Die ersten Seiten haben mich ehrlich gesagt nicht wirklich umgehauen. Es war, als ob ich an einer emotionalen Mauer anprallte und nichts durchkam. Vielleicht hatte ich Angst, dass es mich wieder runterziehen könnte, wer weiß?
Ich habe immer wieder Pausen gemacht, weil Helena und Liams Geschichte einfach nicht zünden wollte. Und dann war da dieser neue Nachbar – neugierig war ich schon, aber gefesselt? Nicht wirklich. Trotzdem habe ich weitergelesen und bin froh, dass ich es getan habe. Denn plötzlich tauchten wir tief in Liams Vergangenheit ein. Und wow, da wurde es wirklich interessant! Nicht unbedingt spannend im klassischen Sinne, aber genug, um mich bei der Stange zu halten.
Rückblickend ist es das letzte Drittel des Buches, das wirklich bei mir hängen geblieben ist. Kennt ihr das, wenn ein Buch erst spät so richtig Fahrt aufnimmt, aber dann diese Spuren hinterlässt? Genau so war es hier. Und auch wenn der Anfang nicht mein Fall war, bin ich froh, dass ich dran geblieben bin. Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht?
Originaltitel: Unsere Liebe gegen die Vergangenheit
Autor: Mika D. Mon
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Februar 2019
Genre: Romance, Romantik Thrill
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Narbensohn:
Unser Licht gegen die Dunkelheit
Unsere Liebe gegen die Vergangenheit