„You are my moon“ von Cornelia Franke hat mich wirklich auf eine Art und Weise berührt, die ich so nicht erwartet hätte. Ich war ja schon von Band eins fasziniert, deshalb war ich so gespannt auf das Pärchen James und Takumi. Ihre Geschichte hat etwas Einzigartiges, das einen packt, selbst wenn es manchmal Ecken und Kanten hat, die nicht jedem gefallen könnten. Aber ist das nicht genau das, was eine gute Geschichte ausmacht?
James hat einen Teil seines Gedächtnisses verloren, und damit auch die Erinnerung an seine Beziehung zu Takumi und daran, dass er trans ist. Ich gebe zu, anfangs dachte ich, ich wüsste genau, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde. Aber nein, Cornelia Franke hat mich da auf wunderbare Weise überrascht. Kennt ihr das, wenn man sich über das ständige Nicht-Reden in Geschichten aufregt? Das passiert hier auch, aber erstaunlicherweise konnte ich es diesmal verstehen und sogar nachvollziehen. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen umgehauen.
Was ich besonders schätze, ist, dass die Geschichte einem unter die Haut geht. Man muss bereit sein, sich darauf einzulassen und vielleicht auch eigene Vorurteile oder Erwartungen zu überdenken. Es gibt so viel zu lernen und zu verarbeiten, dass ich mich nach dem Lesen tatsächlich ein wenig verändert fühlte. Auch wenn es nicht mein Lieblingsband der Reihe ist, kann ich ihn nur wärmstens empfehlen. Es ist eben mal etwas anderes, etwas, das einen wirklich zum Nachdenken anregt. Und mal ehrlich, wie oft findet man das schon?
Originaltitel: You are my Moon
Autor: Cornelia Franke
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: März 2024
Genre: Romance, LGBTQ
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars
Sun, Moon and Stars:
You are my Sun
You are my moon
You are my Star