Als ich „Der Jäger: Schattenwölfe“ von Sonja Röhm-Reimann aufschlug, war ich wirklich nicht darauf vorbereitet, wie sehr mich diese Geschichte in ihren Bann ziehen würde. Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich wie in einem Strudel, der mich nicht mehr losließ. Ich meine, kennt ihr das Gefühl, wenn man völlig in einer anderen Welt versinkt? Erst als ich die letzte Seite umblätterte, kehrte ich in die Realität zurück, ein bisschen benommen, aber auch fasziniert.
Die Welt, die Röhm-Reimann erschafft, ist unglaublich reich an Details. Ich habe so viel über die Traditionen, Gesellschaften und Völker dieser Welt gelernt, dass ich das Gefühl habe, selbst darin gelebt zu haben. Ingrid, unsere Protagonistin, hat seit dem ersten Band eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Sie ist gewachsen, und es ist faszinierend zu sehen, wie sie in dieser neuen Welt ihren Platz findet.
Was mir besonders gefallen hat, ist die langsame, aber bedeutungsvolle Veränderung in der Beziehung zwischen Ingrid und dem Jäger. Es ist erfrischend, dass die seelischen Narben von Ingrid nicht einfach mit einem Gespräch beiseite geschoben werden. Diese realistische Darstellung von emotionalen Wunden verleiht dem Buch eine Tiefe, die ich sehr schätze.
Und die Spannung! Die Action nimmt zu, und ich konnte förmlich spüren, wie das Adrenalin in meinen Adern pulsierte. Es ist klar, dass Band drei einiges zu bieten haben wird. Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen, aber da ist auch diese kleine Angst – die Angst, was mit den Charakteren passieren könnte, die mir so ans Herz gewachsen sind.
Also, für alle, die eine fesselnde Geschichte mit tiefgründigen Charakteren und einer beeindruckenden Welt suchen, ist „Der Jäger: Schattenwölfe“ genau das Richtige. Seid aber gewarnt: Einmal angefangen, gibt es kein Zurück mehr!
Originaltitel: Schattenwölfe
Autor: Sonja Röhm-Reimann
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: September 2024
Genre: Fantasy
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Der Jäger:
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Schattenwölfe
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