Manchmal ist es so, als ob man ein Buch in die Hand nimmt und sofort in eine andere Welt eintaucht, in der die Charaktere lebendig werden und die Geschichte uns mitreißt. Leider war das bei „Schwingen Dilogie 2“ von Sarah Niewitzki nicht ganz der Fall. Sicherlich, wir treffen auf ein paar neue Gesichter wie Andrew und Grace, die Geschwister, denen ich von Anfang an mit einer guten Portion Misstrauen begegnet bin. Ich meine, wer kennt das nicht? Man trifft neue Leute und fragt sich, was sie im Schilde führen. Aber ich habe der Geschichte eine Chance gegeben, in der Hoffnung, dass sich alles klären würde.
Nach ein paar Seiten wurde dann allmählich klar, worum es in diesem Band geht. Aber um ehrlich zu sein, hat mich die Handlung nicht wirklich gepackt. Es ist, als ob man einen Film schaut, der ganz nett ist, aber nicht wirklich im Gedächtnis bleibt. Kennt ihr das Gefühl, wenn man ein Buch nur zu Ende liest, um endlich die Auflösung zu erfahren? Genau das war hier der Fall.
Die neuen Charaktere, Andrew und Grace, haben ein wenig frischen Wind in die Geschichte gebracht, was auf jeden Fall positiv war. Sie haben etwas Leben in die Seiten gehaucht und vielleicht ein wenig Spannung erzeugt. Aber meistens habe ich einfach weitergelesen, um herauszufinden, was es mit diesen beiden auf sich hat.
Vielleicht lag es an den Erwartungen, die ich nach dem ersten Band hatte, oder daran, dass die Handlung einfach nicht richtig Fahrt aufgenommen hat. Ich frage mich, ob es anderen auch so ging. Habt ihr das Buch gelesen? Wie fandet ihr es? Manchmal ist es eben so, dass nicht jede Geschichte bei jedem Leser den gleichen Eindruck hinterlässt. Dennoch war es eine interessante Erfahrung, und wer weiß, vielleicht finde ich im nächsten Buch wieder die Magie, die mich vollkommen in ihren Bann zieht.
♥♥♥
Originaltitel: Unter Schwarzen Himmel
Autor: Sarah Nierwitzki
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: März 2020
Genre: Fantasy, Romance
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Schwingen-Dilogie:
Unter dunklen Schwingen
Unter schwarzen Himmel