„Gewöhn dich dran, zwei zu lieben“ von M. L. Busch ist eine dieser Geschichten, die man vielleicht nicht sofort auf dem Radar hat, aber die dann doch unerwartet einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich gebe zu, Kurzgeschichten sind oft nicht mein Ding. Vielleicht liegt es daran, dass ich oft das Gefühl habe, dass sie nicht genug Zeit haben, um sich richtig zu entfalten. Aber diese hier hat mich wirklich überrascht.
Tarek, der Hauptcharakter, steht vor einer großen Herausforderung: Er wird Vater. Und sind wir mal ehrlich, allein das kann schon das ganze Leben durcheinanderbringen, oder? Die Art, wie sein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird, ist ziemlich nachvollziehbar. Und als wäre das nicht schon genug, sorgt ein Dieb in der Nachbarschaft für zusätzlichen Trubel. Stell dir vor, du versuchst, den Kopf über Wasser zu halten, und dann kommt noch etwas Unvorhergesehenes dazu. Hat das nicht jeder von uns schon einmal erlebt?
Die Geschichte beginnt ehrlich gesagt ziemlich gemächlich, fast schon unspektakulär. Ich dachte mir am Anfang: „Okay, das wird vielleicht eine nette, aber unspektakuläre Lektüre.“ Doch dann kam dieser eine Moment – eine Szene, die mich überrascht und mitgerissen hat. Kennst du das Gefühl, wenn du plötzlich aufhorchst und nicht mehr aufhören kannst zu lesen? Genau das hat diese Szene in mir ausgelöst. Plötzlich war ich mitten im Geschehen und konnte nicht mehr wegschauen.
Ich denke, dass diese Kurzgeschichte durchaus ihre Stärken hat. Sie hat mich dazu gebracht, meine Meinung über Kurzgeschichten zu überdenken, zumindest ein wenig. Und vielleicht, so denke ich mir, liegt der wahre Wert einer Geschichte manchmal nicht darin, wie sie anfängt oder endet, sondern wie sie uns auf ihrem Höhepunkt packt und überrascht. Hast du schon einmal eine ähnliche Erfahrung mit einer Kurzgeschichte gemacht?
♥♥♥
Originaltitel: Gewöhn dich dran, zwei zu lieben (3)
Autor: M. L. Busch
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Mai 2019
Genre: Romance
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