„Never Say Never“ von Jennifer Sucevic ist eines dieser Bücher, das mehr bietet, als man auf den ersten Blick erwartet. Man könnte meinen, es sei der klassische Liebesroman, aber hier steckt so viel mehr dahinter. Brit versucht, ihr Leben auf eine Weise zu leben, die auf den ersten Blick normal erscheint. Aber wie oft im Leben, sind die Dinge nie so einfach, wie sie scheinen, oder? Die Autorin gibt uns immer wieder kleine Hinweise, die uns neugierig machen und schließlich einen tiefen Einblick in Brits komplexe Welt gewähren.
Dann haben wir Colby, den charmanten Frauenhelden, von dem man glaubt, ihn durchschaut zu haben. Aber glaubt mir, er hat einige Überraschungen auf Lager, die nicht nur Brit den Kopf verdrehen. Die Dynamik zwischen Brit und Colby ist elektrisierend. Man kann die Anziehungskraft förmlich spüren und fragt sich dabei ständig, ob sie es schaffen, ihre inneren Hürden zu überwinden.
Und dann ist da diese eine Nacht in Vegas. Wer von uns hat nicht schon mal von einem spontanen Abenteuer geträumt, das das ganze Leben auf den Kopf stellt? Ein Ring am Finger und plötzlich ist alles anders. Diese Wendung der Geschichte hat mich wirklich gepackt.
Eine Szene, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, zeigt Colby von einer so einfühlsamen Seite, dass ich Tränen in den Augen hatte. Es war eine dieser Momente, in denen die Liebe so authentisch und greifbar ist, dass sie einem das Herz wärmt. Auch wenn danach noch einiges an Drama folgt, bleibt diese Szene für mich ein Highlight des Buches.
Jennifer Sucevic hat es geschafft, nicht nur eine romantische, sondern auch eine tiefgründige Geschichte zu erzählen, die einen dazu bringt, über die eigenen Vorurteile und Erwartungen nachzudenken. Man fragt sich: Wie oft lassen wir uns von äußeren Erscheinungen täuschen? Und sind wir bereit, den Menschen hinter der Fassade zu entdecken? Dieses Buch ist eine Einladung, genau das zu tun.
Originaltitel: Never say Never
Autor: Jennifer Sucevic
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Oktober 2024
Genre: Romance
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars
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