Badtime Stories – Eine Familie für den Millionär (Boston Badtimes) von Laura Winter
Manchmal nimmt man ein Buch zur Hand und erwartet, dass es in die gängigen Klischees fällt – und dann passiert etwas Unerwartetes: Man wird gefesselt. So ging es mir mit „Badtime Stories – Eine Familie für den Millionär (Boston Badtimes)“ von Laura Winter. Die Geschichte scheint zunächst so vorhersehbar: Alice, die Putzfrau, und Alec, der reiche Geschäftsmann. Man denkt sofort an die altbekannten Schubladen. Aber, und das muss ich wirklich betonen, Laura Winter versteht es meisterhaft, diese Klischees zu nutzen und gleichzeitig zu übertreffen.
Alice ist nicht einfach nur die typische Putzfrau. Ihre Tiefe und ihre Beweggründe, warum sie diese Arbeit liebt, sind so gut dargestellt, dass ich mich dabei ertappte, mehr über sie erfahren zu wollen. Warum putzt sie so gern? Warum fühlt sie sich in dieser Rolle so wohl? Diese Fragen tauchten auf und machten sie zu einem unglaublich greifbaren Charakter. Und dann ist da Alec, der genau weiß, was er will, und dessen Gefühle für Alice unübersehbar sind. Es ist fast als könnte man die Funken zwischen den beiden spüren.
Das Buch ist voll von heißen Momenten, die einen förmlich glühen lassen, aber es gibt auch so viele emotionale Passagen, dass man das Gefühl hat, es wären 300 Seiten mehr. Es ist romantisch, tragisch und emotional aufgeladen. Und ja, irgendwie auch süß. Manchmal muss man sich einfach fallen lassen und eine gute Liebesgeschichte genießen. Hast du schon einmal ein Buch gelesen, das dich so sehr in seinen Bann gezogen hat? Wenn nicht, dann könnte dieses hier genau das Richtige für dich sein.
♥♥♥♥♥
Originaltitel: Eine Familie für den Milionär
Autor: Laura Winter
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: September 2020
Genre: Liebesroman, Romantik
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Boston Badtimes :
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