1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr.
Interessante Geschichte, die mich trotz der realistischen Nähe sehr schnell gefesselt hat. Mir war oft kalt beim Lesen. Die Kälte war sehr spürbar, nicht nur durch das Wetter im Buch. Die Gefühle der Charaktere waren sehr stark und man hat mit ihnen gefühlt. Gefühle sind grandios beschrieben, sodass ich es spüren konnte. Die Hilflosigkeit, das Grauen und die Angst. Obwohl ich manchmal ein paar Wörter nachschlagen musste, um sie besser zu verstehen. Besser gesagt, weil ich mehr darüber wissen wollte. Dadurch war ich noch mehr geschockt, was eigentlich damals alles passiert ist.
♥♥♥♥♥
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Originaltitel: Wie Gräser im Wind
Autor: Ella Zeiss
Verlag: Tinte & Feder
Erscheinungsdatum: März 2019
Genre: History
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Tage des Sturms:
Wie Gräser im Wind
Von Hoffnung getragen